Wissenschafts-kommunikation & Medien
Wissenschaft ist für alle da, davon bin ich überzeugt. Deshalb sehe ich es als Teil meiner Arbeit, nicht nur Forschung zu betreiben, sondern auch über Wissenschaft zu reden und diese zu vermitteln durch öffentliche Vorträge und Medienberichte.
Wissenschaftskommunikation
Wissenschafts-kommunikation
Wie lässt sich Wissenschaft so vermitteln, dass sie für unterschiedliche Zielgruppen verständlich und relevant wird? In meinen Projekten zur Wissenschaftskommunikation geht es darum, Forschungsergebnisse in passende Formate zu übersetzen – für Kinder und Schüler*innen ebenso wie für öffentliche Wissenschaftsveranstaltungen und Social-Media-Communities.
Wissenschaftskommunikation für Kinder und Jugendliche
Für jüngere Zielgruppen lassen sich Forschungsthemen rund um Stress, Entspannung und Psychophysiologie in verständliche und ansprechende Formate übersetzen.
Ein Beispiel dafür ist der Vortrag »Alarm im Körper! Was bei Stress passiert und warum Entspannung wichtig ist.« am KinderCollege der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe.
Auch das Hegau-Bodensee-Seminar richtete sich an jüngere Zielgruppen: 2022 gestaltete ich dort eine Einheit zum Thema »Synchrony« für Schüler*innen.
Open Science Slam
Beim Open Science Slam an der Universität Konstanz stellen Forscher*innen Themen aus dem Bereich Open Science in einem kurzen, leicht verständlichen und unterhaltsamen Format vor. In meinem Beitrag stellte ich Open-Science-Praktiken in der psychobiologischen Forschung vor und zeigte am Beispiel der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, wie transparente Forschungspraktiken dazu beitragen können, komplexe Prozesse besser verständlich und reproduzierbar zu machen.
RealScientists Takeovers
Durch mehrere RealScientists-Takeovers auf BlueSky und Twitter/X habe ich meine Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum in den sozialen Medien zugänglich gemacht. Diese Formate boten mir die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeit über Fachzeitschriften und Konferenzen hinaus zu vermitteln und direkt mit einer interessierten Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.
Berichte in den Medien
Ich freue mich, dass einige meiner Studien von Medien aufgegriffen und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Stress, Entspannung, Psychophysiologie und Wohlbefinden auch außerhalb wissenschaftlicher Publikationen zu vermitteln, ist mir ein wichtiges Anliegen.
Kein Softdrink vor der Massage
In einer Studie, die 2026 im »International Journal of Psychophysiology« veröffentlicht wurde, untersuchten wir, wie sich die Glukosezufuhr auf die Herzreaktionen während der Entspannung auswirkt. Während sich alle Teilnehmer nach einer Massage oder einer Ruhephase entspannt fühlten, zeigten diejenigen, die ein zuckerhaltiges Getränk zu sich genommen hatten, eine anhaltende Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Mit anderen Worten: Der Körper blieb in einem Zustand erhöhter Erregung, obwohl er sich ruhig anfühlte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Verzicht auf Zucker vor Entspannungsübungen wie Meditation oder Massage dem Körper helfen kann, sich effektiver zu erholen. Über die Studie wurde in mehreren deutschsprachigen Medien berichtet.
Die Zeit Online: »Signal ans Hirn: Chill!«
Die Forschungsergebnisse unseres Teams wurden in einem Artikel mit dem Titel »Signal ans Hirn: Chill!« auf Die Zeit Online vorgestellt, wodurch Erkenntnisse zu Stress und Entspannung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden.
Kurze Entspannungstechniken bauen Stress ab
Meine Forschungsarbeit zu kurzen Entspannungsinterventionen wurde am 20. September 2020 in Forbes vorgestellt. Der Artikel befasst sich mit Erkenntnissen, die zeigen, dass kurze, leicht anzuwendende Entspannungstechniken das Regenerationssystem des Körpers aktivieren und dazu beitragen können, psychische und physiologische Stressreaktionen zu verringern.
Vorträge & Konferenzen
Ich freue mich, meine Forschung regelmäßig auf Konferenzen, in Forschungskolloquien und im Rahmen eingeladener Vorträge vorzustellen. Inhaltlich geht es dabei vor allem um Stress, Entspannung, Psychophysiologie, Open Science und frühe Belastungserfahrungen.
Beispiele
- On stress, energy and aging — CESH Research Colloquium, University of Montreal, 2025
- Can we understand stress independent of relaxation? — Research Colloquium, University of Vienna, 2024
- Der Einfluss von Zucker auf psychophysiologische Stress- und Entspannungsreaktionen — Research Colloquium, FAU Erlangen, 2024
- Stresspuffereffekte: Wer oder was puffert Stress, wodurch, wann und wie lange? — Virtual talk, University of Trier, 2024
Interesse an einem Vortrag, Interview oder anderem Format?
Ich freue mich über Anfragen zu den Themen Stress und Entspannung, Psychophysiologie, metabolische Einflüsse auf Stressreaktionen, Open Science sowie die langfristigen Folgen von Widrigkeiten in der frühen Kindheit.